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Was ist das wertvollste in Ihrem Computer?
Ist es die Hauptplatine, der Monitor, die Grafikkarte? Ist es die teure Spezialsoftware, die Sie sich geleistet haben?
Nein, alle diese Dinge sind problemlos ersetzbar bzw. erneuerbar.
Das wertvollste sind Ihre persönlichen Dateien, Ihre Arbeiten.
Und
wenn Sie keine Maßnahmen zum Schutz dieser Dateien treffen, sind diese
äußerst gefährdet. Sie können jederzeit unwiederbringlich verloren
gehen.
Für Computerprofis, also für diejenigen, die
hauptberuflich am Computer arbeiten, ist Datensicherung schon immer ein
Thema gewesen. Wenn ein Systemadministrator auf Nummer Sicher gehen
will, lässt er von seinem Backup-System jeden Tag ein Vollbackup
erzeugen. Diese werden auf Bandkassetten kopiert. Am nächsten Tag wird
eine andere Bandkassette verwendet.
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Dieses
Verfahren ist recht aufwändig und bietet dennoch nur einen
kurzfristigen Schutz. Denn die Bandkassetten werden nach wenigen Tagen
wieder überschrieben. VersionBackup bietet ein einfacheres und sichereres Verfahren. Näheres hierzu siehe unter: Backup-Verfahren.
Aber
auch Privatanwender brauchen ein gutes Backup-System. Jeder, der
zumindest dann und wann mit dem Computer „arbeitet“, erzeugt Dateien.
Und natürlich sind die Inhalte dieser Dateien wichtig!
Dies
kann ein Brief an die Versicherung sein, die letzten Urlaubsfotos oder
die Haushaltsabrechnung. In jedem Fall wäre es schmerzlich, wenn diese
Daten verloren gingen. Noch wichtiger ist das Thema natürlich bei
Personen, die systematisch mit dem Computer arbeiten, die sich zum
Beispiel eine eigene Homepage erstellt haben oder gelegentlich
Programme schreiben.
Gegen die Gefahr des Datenverlustes müssen Sie geeignete Vorsorgemaßnahmen ergreifen.
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Was sind die möglichen Ursachen eines Datenverlustes und wie können Sie sich konkret dagegen schützen? |
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1. Löschen von kompletten Dateien |

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Das
ganz große Missgeschick, an das man zum Thema „verloren gegangene
Dateien“ zuerst denkt, entsteht, wenn man aus Versehen eine oder
mehrere Dateien komplett löscht, von denen sich dann herausstellt, dass
sie noch gebraucht werden.
Diese Gefahr ist nicht von
der Hand zu weisen. Doch heute kann man sich mit relativ wenig Aufwand
gegen diese Form des Datenverlustes schützen. Wenn Sie in der Regel zum
Löschen den Papierkorb verwenden, können Sie die Dateien leicht wieder
zurückholen.
Außerdem gibt es Tools, mit denen Sie -
mit etwas Glück - auch „tatsächlich gelöschte“ Dateien wieder
hervorzaubern können. Hierfür ist es jedoch Voraussetzung, dass der
Wiederherstellungsversuch sofort nach dem Löschen stattfindet. Wenn
seit dem Löschen schon umfangreiche Dateioperationen stattgefunden
haben oder gar Tage vergangen sind, können auch die besten
Wiederherstellungstools nichts mehr bewirken, da die Daten dann
tatsächlich auf der Platte überschrieben worden sind.
Ein
Backup-System bietet hier zusätzliche Sicherheit, insbesondere wenn es
regelmäßig und automatisch arbeitet. Wichtig ist dabei, dass nicht nur
alle paar Wochen ein Backup gefahren wird, sondern wesentlich öfter.
Die Erstellung von Sicherheitskopien sollte nicht dem Zufall
unterworfen sein. Das Thema ist so wichtig, dass es sich lohnt, eine
Backup-Strategie festzulegen, die dann auch eingehalten werden muss.
Dies
gilt selbstverständlich auch für alle im folgenden aufgeführten Punkte,
in denen weitere Szenarien für einen möglichen Datenverlust beschrieben
sind.
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2. Löschen oder Verfälschen von Teilen der Datei als Folge der Bedienung |

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Der
häufigste und somit gefährlichste Grund, weswegen Ihnen Dateiinhalte
verloren gehen können, ist, dass Dateiinhalte verändert, überschrieben
oder zum Teil gelöscht werden.
Es passiert relativ
leicht, dass Sie im Editor, Textverarbeitungs- oder
Kalkulationsprogramm einen Teil Ihrer Datei unbeabsichtigt entfernen
oder mit einem anderen Inhalt überschreiben. Dann speichern Sie und
schon ist der Dateiinhalt nicht mehr komplett. Es kann gut sein, dass
Sie erst Tage oder Wochen später bemerken, dass Ihnen ein solches
Malheur passiert ist. Dann fällt Ihnen auf, dass die Inhalte irgendwie
unvollständig sind. Es ist aber bereits sehr mühevoll, überhaupt
herauszubekommen, was eigentlich genau fehlt.
Oder aber
Sie bearbeiten eine Grafik oder ein Bild, nehmen Änderungen vor und
speichern. Erst später stellen Sie fest, dass durch diese Änderung
Details verloren gegangen sind, auf die Sie doch nicht verzichten
möchten. Wie kommen Sie da an die ursprünglichen Inhalte heran?
Gegen
das unbeabsichtigte Überschreiben oder Löschen von Teilen einer Datei
hilft es nur, wenn Sie den vorigen Stand separat gespeichert haben.
Dies sollten Sie in speziellen Fällen manuell tun. Zusätzlich ist es
aber ein erheblicher Gewinn an Sicherheit, wenn die Speicherung alter
Programmstände von einem Backup-Programm automatisch durchgeführt wird.
Dafür
reicht es allerdings nicht aus, wenn nur ein einziger Backup-Stand
gespeichert wird. Denn bis Sie bemerken, dass Sie den alten Stand noch
brauchen, ist die Backup-Funktion oft schon das nächste Mal gelaufen
und hat auch das Backup mit der unvollständigen Version überschrieben.
Eine gute Lösung überschreibt alte Backup-Stände generell nicht, so
dass Sie noch nach Wochen oder vielleicht Monaten auf die fehlerfreie
Version Ihrer Datei zurückgreifen können.
Um einem
Datenverlust dieser Art vorzubeugen, reicht es aus, wenn die
Backup-Dateien auf demselben Speichermedium abgelegt sind wie die
Originalversion der Datei.
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3. Datenverlust als Folge von Systemstörungen |

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Gelegentlich kommt es vor, dass im laufenden Betrieb eine Datei aufgrund einer Systemstörung zerstört wird.
Ein Grund hierfür kann sein:
- Programmabsturz
- Spannungsausfall
- Nicht korrektes Herunterfahren
- Konflikte beim Zugriff auf die Platte
Es
kommt vor, dass nach einem solchen Ereignis Dateien entweder
verschwunden sind, dass sie nicht mehr (komplett) lesbar sind oder dass
Teile daraus fehlen.
Auch um sich gegen solche Fälle
abzusichern, ist es außerordentlich wichtig, dass auf Ihrem Rechner ein
System installiert ist, das automatisch Backups aller wichtigen Dateien
anlegt. Wieder gehen Sie nur dann sicher, wenn nicht nur eine
Sicherungskopie existiert, die bei dem nächsten Backup-Lauf wieder
überschrieben würde. Denn wer sagt denn, dass Sie den Datenverlust vor
dem zweiten Lauf Ihres Backup-Systems bemerkt haben?
Für
Fehler dieser Art reicht es ebenfalls in der Regel aus, wenn die
Backup-Dateien auf derselben Platte abgelegt sind wie die
Originalversion der Datei.
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4. Hardwareausfall (Platte oder Computer) |

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Die
Zeiten, dass wichtige Daten in erster Linie auf Disketten gespeichert
werden, sind zum Glück vorbei. Denn Disketten sind ein Speichermedium,
das relativ häufig ausfällt. Die heutigen Festplatten sind um
Größenordnungen sicherer. Dennoch können auch sie kaputt gehen.
Das dramatischste Szenario eines Datenverlustes ist also der bleibende Defekt Ihrer Speicherplatte.
Zum
Glück kündigt sich ein „Sterben“ der Platte manchmal allmählich an,
indem immer häufiger Plattenfehler angezeigt werden. Solche Anzeichen
sollten Sie ernst nehmen und vorbeugend die Platte oder die
entsprechenden Elektronik-Komponenten austauschen.
Aber
auch wenn ein anderer zentraler Teil Ihres Computers die Funktion
einstellt, haben Sie möglicherweise ein Datenproblem. Wie lange wird es
dauern, bis Sie wieder an Ihre Daten herankommen? Vielleicht ist der
betreffende PC so alt, dass sich eine Reparatur nicht mehr lohnt. Wenn
Sie vorgesorgt haben und alle wesentlichen Daten entsprechend gesichert
haben, können Sie den Rechner einfach verschrotten. Sie sparen sich
damit aufwändige Maßnahmen, um noch Ihre Dateien von der Platte des
alten Rechners zu retten.
Als Sicherheit gegen den
Totalausfall von Hardware hilft nur ein Backup auf einem separaten
Speichermedium. Dies kann ein anderer PC sein, ein zentraler
Datenserver oder ein Wechselmedium (Floppy, CD, DVD, MOD, ZIP,
Tape-Streamer).
Da der Hardwareausfall sicherlich
nicht jede Woche zu erwarten ist, wird die Sicherung auf einem
separaten Speichermedium in der Regel nicht so häufig durchgeführt wie
das Anlegen eines internes Backups.
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5. Virenbefall |

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Auch
wenn Sie ein aktualisiertes Virenschutzprogramm verwenden, ist es immer
noch nicht auszuschließen, dass ein Virus oder anderer bösartiger Code
Ihre Dateien löscht oder „infiziert“.
In schweren
Fällen ist die Reparatur der „infizierten“ Dateien nicht mehr möglich.
Dann sind Sie gezwungen, die betreffenden Dateien zu löschen. In
extremen Fällen muss der Rechner komplett neu installiert werden. Nur
wenn Sie einigermaßen aktuelle Backups Ihrer Arbeiten angelegt haben,
können Sie sich mit einigermaßen guten Gefühlen mit einer solchen
Situation abfinden.
Oft helfen bereits intern
abgespeicherte Backups. Am besten ist es natürlich, wenn Ihre
Sicherheitskopien auf einem unabhängigen Medium liegen, auf das mit
Sicherheit zum letzten Mal in der Zeit vor dem Virenbefall geschrieben
worden ist. Nur dann können Sie wirklich sicher sein, dass die Backups
nicht von dem bösartigen Code befallen sind.
Wenn Sie
nur die Backups des Vortages besitzen, können Sie Ihr System nur dann
daraus wiederherstellen, wenn sich das Virus gestern mit Sicherheit
noch nicht auf Ihrem Computer befunden hat. Viele Viren breiten sich
aber nur allmählich aus, so dass Sie sie erst nach etlichen Tagen
bemerken. Dann ist das Vortages-Backup kaum besser als der letzte Stand
der Dateien.
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Versionierung ist die Voraussetzung dafür, dass die Backups dann noch existieren, wenn Sie sie brauchen. |
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Stellen Sie sich vor, Sie verwenden ein Backup-System, das immer nur jeweils eine Version Ihrer Sicherheitskopien ablegt.
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Ein
solches System überschreibt, wenn der nächste Backup-Lauf stattfindet,
die das letzte Mal abgelegten Sicherheitskopien durch die aktuellere
Version Ihrer Dateien.
Auf den ersten Blick sieht
diese Vorgehensweise gar nicht schlecht aus. Schließlich haben Sie ja
immer eine möglichst aktuelle Version Ihrer Dateien in Ihrem
Backup-Speicherbereich. Nahezu alle Backup-Systeme im Preissegment
unter 200 Euro arbeiten nach diesem Prinzip.
Einen
sicheren Schutz bietet ein solches Backup-Konzept jedoch nur gegen
Löschen der kompletten Datei. Hat der Datenverlust eine andere Ursache,
dann braucht es schon etwas Glück, damit Sie die
Systemwiederherstellung durchführen, bevor Ihr Backup-System erneut
gelaufen ist.
Wenn der Backup-Vorgang nämlich ein
zweites Mal startet (was ja bei vielen Systemen automatisch geschieht),
bevor Sie den Schaden behoben haben, wird normalerweise auch Ihre
einzige intakte Backup-Version durch die fehlerhafte, unvollständige
oder virenbefallene Version überschrieben. Die wertvollen
Informationsinhalte sind damit unwiederbringlich verloren.
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Um
diese Sicherheitslücke zu schließen, wurde VersionBackup so entwickelt,
dass es beliebig viele Versionen von jeder Datei ablegen und verwalten
kann. Jede Version ist unter dem Datum der letzten Änderung der Datei
angelegt und wird nicht überschrieben.
Sämtliche
gespeicherten Sicherheitskopien können Sie nach den drei Kriterien:
Pfad, Dateiname und Datum auswählen, wenn Sie sie wiederherstellen
möchten.
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Dies gibt Ihnen einen hervorragenden Bedienungskomfort bei optimaler Betriebssicherheit. |
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