Installiert man serverseitig den Proxy-Server, muß noch an jedem den angeschlossenen Clients das Client-Installationsprogramm aufrufen. Das Installationsprogramm für Clients wurde bereits bei der Installations des Servers in das Directory <lfw>:\proxy\clients geschrieben. Diese Directory erhielt den Freigabenamen \mspcslnt und enthät für jedes Betriebsystem ein eigenes Subdirectory (I386, Alpha, ppc, Win3x). Man verbindet sich vom Clientarbeitsplatz über die "Netzwerkumgebung" in dieses Verzeichnis und ruft das dortige Setup-Programm auf.
Wie bei jeder Konfiguration ist das Programm "Netzwerk" in der "Systemsteuerung" die Schlüsselstelle für die weitere Konfiguration.
Karteiblatt Konfiguration
Primäre Netzwerkanmeldung: "Client für Microsoft-Netzwerke"
Netzwerkkomponente "Client für Microsoft-Netzwerke": An Windows NT_Domäne anmelden
Netzwerkkomponente "Netzwerkkarte": Bindungen: NetBEUI und TCP/IP
Netzwerkkomponente "NetBEUI->Karte": Client für Microsoft-Netzwerke und Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke
Netzwerkkomponente "TCP/IP->Karte": Karteikarte "Gateway": Kein Eintrag; Karteikarte "WINS": Kein Eintrag; Karteikarte "IP-Adresse": IP-Adressen festlegen, z.B. 10.0.0.2, Subnet-Mask: 255.0.0.0; Karteikarte "Bindungen": ": Client für Microsoft-Netzwerke und Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke; Karteikarte "Erweitert": Kein Eintrag; Karteikarte "NetBIOS": NetBIOS wird über TCP/IP ausgeführt; Karteikarte "DNS-Konfiguration": DNS aktivieren, Host: "portable", Domäne: pcnews.at, Suchreihenfolge für DNS-Server 193.81.12.1.
Anmerkung: Der DNS-Eintrag ist nicht erforderlich, da der Proxy-Server über den gleichlautenden Eintrag im Server die Namenssuche selbst ausführen kann.
Karteiblatt Identifikation
Computername, Arbeitsgruppe (kann der NT-Domain entsprechen)
Karteiblatt Zugriffssteuerung
Zugriffssteuerung auf Benutzerebene, Benutzerliste beziehen von: <Domänenname>
Die hier beschriebene Installation ist reproduzierbar an 5 Rechnern durchgeführt worden. Jeder Rechner erhielt die jeweils nächste IP-Adresse. Entscheidend für die korrekte Funktion der Dienste sind: identische Einstellungen der Netzmaske, Anmeldung am Netzwerk, User-Accounts am NT-Server, die alle als Domain-Users eingetragen sein müssen und die auch im System-Verzeichnis Leserechte besitzen müssen.
Derzeit ungeklärt ist folgendes Fehlverhalten: Nimmt man einen Dienst in Betrieb (WWW oder FTP) indem man einen Browser startet oder das Programm FTP auruft, dauert es etwa 2 Minuten, bis die Verbindung hergestellt ist. Danach ist der Betrieb problemlos möglich, doch ist die lange Wartezeit zu Beginn störend. Jedenfalls findet das Diagnoseprogramm, das bei der Clientinstallation in das Client-Verzeichnis C:\mspclnt kopiert wird und das mit der Option –f verschiedene Checks absolviert, keine Fehler.