Die Installations des Proxy-Servers erfolgt nach des Installations des Internet-Information-Servers und fügt zwei neue Dienste in das Schaltfeld des Information Server Managers ein: WinSockProxy und WebProxy. Während der Installation wird auf Wunsch die sogenannte LAT (Local Address Table) erstellt. Das ist die Menge aller Netz-Ids, die im LAN vergeben werden können. Die LAT wird vom Installationsprogramm selbsttätig erstellt und enthält bei genauerem Hinsehen neben den Eintragungen 10.0.0.0-10.255.255.255, 172.16.0.0-172.31.255.255 und 192.168.0.0-192.168.255.255 auch die IP-Adressen, die man vom Provider zugeteilt bekam. Dieser Adressbereich ist zu löschen.
Für die ersten Versuche wird man einmal allen Benutzern Zugriffsrechte erlauben. Daher ist in den Einstellungen WinSockProxy-Servers im Karteiblatt "Permissions" "Unlimited Access" für "Everyone" einzustellen. Im Web-Proxy-Server ist im Karteiblatt "Permissions" einmal Die Check-Box "Enable Access Control" anzukreuzen und danach für jeden der drei eingetragenen Dienste "FTP-Read", "WWW", "Gopher" und "Secure" die Rechte für "Everyone" vergeben. Damit ist der Server konfiguriert. Weitere Tips für die Handhabung findet man in der umfangreichen HTML-Dokumentation.
Der Installationsprozeß nimmt nun nicht alle Änderungen selbst vor, einiges muß von Hand geschehen:
Systemsteuerung-Netzwerk-Protokolle-TCP/P-Eigenschaften
Hier müssen 3 Änderungen durchgeführt werden:
Das Domain-Name-Service kann gleich bleiben.
Ohne Proxy-Server muß die Checkbox "Enable IP-Forwarding" in ControlPanel-Network-Protocols-Routing eingeschaltet sein, denn dann kümmert sich NT um die Weitergabe von Datenpaketen. Bei Verwendung eines Proxy-Servers muß diese Check-Box ausgeschaltet sein, denn der Proxy-Server ist von nun an für das Routen verantwortlich.
Die interne IP-Adresse stammt bei Verwendung eines Proxy-Servers aus der LAT, bei Verwendung von NT als Router aus der zweiten Hälfte des zugeteilten Adressraums.
Das Default-Gateway wird in beiden Fällen nicht eingetragen.