Konfiguration des LAN-seitigen TCP/IP-Protokolls

Der Netzwerk-Ordner in der Systemsteuerung (Control Panel) konfiguriert die Netzwerkfunktionalität der Netzwerkkarten und deren Treiber.

Die erste Registerkarte "Identification" legt den Namen der Domain und den Computernamen fest. Bei Erstinstallationen ist der erste Server auch gleich der Domain-Server. Die bei der Installation von Windows NT vergebenen Namen sollte man gut überlegen, eine Änderung des Domänennamens ist nachher nicht mehr möglich.

Die Services ("Daemons" bei UNIX) können hier konfiguriert werden. Der Startmodus eines Service wird im Ordner Contro Panel – Services festgelegt. Das folgende Beispiel zeigt die Konfiguration des RAS-Service, da es für das Routen von Bedeutung ist: Beim vorliegenden Server gibt es nur eine einzige Datenverbindung über einen ISDN-Terminal-Adapter. Der belegte COM-Port 2 dient nur zur Einwahl zum Provider und kann keine Rufe entgegennehmen.

Es werden die Protokolle NetBEUI (für das Lokale LAN) und TCP/IP unterstützt. NetBEUI muß nicht besonders konfiguriert werden.

Diese Registerkarte muß für jeden vorhandenen LAN-Adapter konfiguriert werden. In der obigen Darstellung ist die eingestellte IP-Adresse bereits aus dem Pool der LAT, die der Proxy-Server zur Verfügung stellt. Wäre kein Proxy-Server installiert, müßte hier mit dem Adressbeispiel von vorhin die Adresse 194.152.163.29 eingetragen werden. Die Subnet-Maske ist ein bißchen großzügig dimensioniert; aber man hat somit die Möglichkeit, jeder 8-bit-Gruppe die Rechner eines anderen Arbeitsraums zuzuweisen.

Die Karteikarte DNS legt die eigene Domain, den Rechnernamen und den Domain Name Server fest.

Die beiden folgenden Karteikarten "WINS" und "DHCP" sind nicht in Verwendung. Die Karteikarte Routing muß mit einem Proxy-Server so eingestellt werden wie hier abgebildet, da sich der Proxy-Server um das Routen kümmert. Wenn allerdings bei ersten Installationsarbeiten noch kein Proxy-Server verwendet wird, muß das Feld "Enable IP Forwarding" angekreuzt werden.