Konfiguration des "Dial-up Networking"
Bei der Verbindung zum Provider verhäkt sich Windows-NT etwas anders als sein Vorgänger 3.51. Während bei 3.51 die Verbindung über des RAS-Server (Remote-Access-Server) erfolgte, wird bei 4.0 die Verbindung über das "Dial-Up-Networking" eingestellt. Der RAS-Server, der früher dafür verwendet werden mußte, kann stillgelegt werden. (Er wird dann verwendet, wenn man Benutzern die Möglichkeit zur direkten Einwahl in den Server geben will.)


Man definiert mit "New" ein neues Profil, im Beispiel heißt es "Standverbindung". Die wesentlichen Einstellungen findet man in den beiden ersten Ordnern unter "More" als "Edit Phonebook Entry". Hier wird der Standverbindung ein Modem, hier "ELINK..." zugeordnet und als Telefonnummer "1" obwohl für Standverbindung nicht erforderlich. Weiter mit "Configure".

Bei der Modemeistellung wird die Terminalgeschwindigkeit auf 115kBit/s eingestellt. Wichtig ist, daß die serielle Schnittstelle von neuerer Bauart ist und diese Geschwindigkeit verarbeiten kann.


Die Verbindung wird auf PPP eingestellt. Es wird nur das TCP/IP-Protokoll zugelassen. Wichtig ist bei Standverbindungen nocht der Eintrag der eigenen IP-Adresse. Man erhält im allgemeinen eine Gruppe von IP-Adressen, von denen die erste die Netzwerkadresse ist und nicht verwendet werden darf (hier 194.152.163.24). Weiters wird uns (ein DNS vom Server, den wir anwählen) zugewiesen. Die Check-Box "Use default gateway on remote network" bewirkt, daß alle Pakete, die im internen LAN kein Ziel finden automatisch über die Wählverbindung aufgelöst werden.